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Trockene Haut – wie sie entsteht und was wirklich hilft!

Von Kira-Janice Laut am
Trockene Haut – wie sie entsteht und was wirklich hilft!
Trockene Haut ist keine Seltenheit. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind viele Menschen von den Folgen trockener Haut betroffen. In diesem Blog-Eintrag widmen wir uns den Fragen, wie trockene Haut entsteht, was genau dabei mit der Haut passiert und wie man dem Austrocknen der Haut vorbeugen kann – auch langfristig.
 
Wie entsteht trockene Haut?
Auf diese Frage gibt es nicht die EINE Antwort. Die Entstehung trockener Haut kann zahlreiche Ursachen haben. Denn jede Haut ist einzigartig. Aber, Dermatologen sammeln schon lange Erfahrungen mit trockener Haut und die zahlreichen Gründe dafür sind mittlerweile bekannt. Wir haben euch diese Erkenntnisse in einer Liste zusammengestellt. Um sich eurer trockenen Haut zu nähern, empfehlen wir, diese Liste einmal durchzugehen, und für euch zu reflektieren, was eure Schwachstellen sind. Das weiß ja jeder für sich am besten.
 
Die zahlreichen Gründe für trockene Haut:
  • Starke Beanspruchung: z.B. häufiges Waschen, heißes Duschen und Baden, Reizstoffe (wie z.B. Chemikalien, Lösungsmittel, Waschmittel, Seifen und Kosmetika).
  • Umwelt: zu niedrige Luftfeuchtigkeit, Kälte, hohe Windgeschwindigkeit, Klimaanlagen (warme, trockene Luft), hohe Temperaturen, UV-Strahlung (z.B. Sonnenbrand)
  • Medikamente: z.B. Retinoide wie Isotretinoin und andere Aknemittel, Lipidsenker, Diuretika, Antiandrogene
  • Innere Erkrankungen, z.B. Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen, Hypothyreose, maligne Erkrankungen
  • Hormonelle Faktoren, z.B. Menopause, Schwangerschaft
  • Geringe Talgproduktion
  • Natürliche Hautalterung
  • Sonstiges: Alkohol, Mangelernährung, Vitaminmangel
Was genau passiert mit der Haut, wenn sie austrocknet?
Unsere Haut besteht aus drei Schichten (Unter-, Leder- und Oberhaut). Als zusätzlichen Schutz haben wir die Hautflora, die einen Säureschutzmantel aus guten Bakterien, Keimen und Pilzen über die Haut legt. Neben dieser Schutzfunktion speichert und schützt die Hautflora die Feuchtigkeit in der Haut.
Durch die negativen Einflüsse (Liste oben) wird die Hautflora angegriffen und geschädigt. Je mehr sie geschädigt ist, desto weniger kann der Säureschutzmantel die Haut schützen. Ist die Hautflora mit ihrer Schutzfunktion am Ende, springen die Talgdrüsen unterhalb der Hautflora ein, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Sie machen das indem sie Lipide und Flüssigkeit produzieren und ausschütten.
Die Talgdrüsen sind die letzte Verteidigungslinie der Haut. Bleiben die Einflüsse unverändert und unternimmt man nichts, wird die Belastung für die Haut irgendwann zu groß. Das Resultat: sie trocknet aus und es entstehen feine Risse. Das schmerzt nicht nur und kann auch zu Bluten beginnen, durch die Risse können unter Umständen Erreger zur Oberhaut durchdringen. Dass das nicht gut ist, ist jedem klar...
 
Wie kann man die Haut sinnvoll unterstützen und Hauttrockenheit vorbeugen?
Um euch vor trockener Haut zu schützen, solltet ihr in einem ersten Schritt versuchen die negativen Einflüsse auf Haut und Hautflora zu reduzieren. Beispielsweise gilt es, zu viel und zu starke Kosmetik sowie trockene Luft zu vermeiden. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 60% ist gut für euch und eure Haut. Solche Dinge sind schnell umgesetzt und die Reize damit abgestellt. Andere negative Einflüsse, wie die natürliche Hautalterung oder einen geringe Talgproduktion der Haut, könnt ihr mit Hilfe von pharmazeutischen Wirkstoffen, die kurzfristig Feuchtigkeit spenden (wie z.B. Dexpanthenol), reduzieren.
Auf lange Sicht ist es jedoch nicht sinnvoll sich nur um die Vermeidung negativer Einflüsse zu kümmern. Die Basis für eine schöne und gesunde Haut liegt in einer intakten Darm- und Hautflora! Für die Darmflora gilt: eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit der richtigen Menge an Nährstoffen wie z.B. Vitamine, Mineralien etc. unterstützt eine gesunde Haut. Für die Hautflora gilt: sind alle Mikroorganismen des Säureschutzmantels aktiv und in Balance, kann die Hautflora effektiv ihren Dienst verrichten.
Das Ziel ist also eine Hautflora in Balance. Wie kann das gelingen? Ihr solltet bei der Auswahl eurer Hautpflege und Kosmetik auf folgende Eigenschaften achten:
  • Schadet nicht dem pH-Wert der Hautflora. Dann geht es den Mikroorganismen gut. Dazu braucht es einen pH-Wert, der dem der Hautflora entspricht. Er liegt zwischen 5 und 5,5.
  • Vermeidet hautschädigende Inhaltsstoffe. Diese sind z.B. synthetische Duftstoffe, PEG, Silikone, Paraffine, Sulfate, Mineralöl.
Wenn ihr darauf achtet, bringt ihr eure Hautflora nicht aus ihrer Balance. Theoretisch gesehen kommt eure Haut dann ohne zusätzliche Hautpflege aus. Da es aber zum einen nicht ganz so einfach ist, alle negativen Einflüsse konstant zu eliminieren und es zum anderen noch Dinge wie freie Radikale und UV-Strahlung gibt, denen man als Mensch kaum entfliehen kann, empfehlen wir sich noch zusätzlich der Pflege eurer Hautflora zu widmen. Mit der Hilfe von fermentierten Bakterien (zum Beispiel Bifida Ferment Lysate) könnt ihr der Hautflora das zurückgeben, was die negativen Umwelteinflüsse ihr nehmen. Die Hautflora wird durch die Unterstützung der fermentierten Bakterien aufgebaut und kann wieder effektiv die Haut schützen.

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